Kinesiologie

Die Entstehung der Kinesiologie

Der Begriff »Kinesiologie« stammt aus dem Griechischen (Kinesis) und bedeutet übersetzt die »Lehre von der Bewegung«. Die Methode der Kinesiologie wurde Anfang der 60er Jahre in den USA von dem Chiropraktiker Dr. George Goodheart entwickelt.

Er entdeckte, welche Muskeln mit den Energieleitbahnen des chinesischen Meridiansystems (bekannt etwa durch die Akupunktur) korrespondieren. Geben Arme oder Beine einem leichten Druck mit der Hand nach, so zeigt dies, dass der zum Muskel gehörende Meridian aus der Balance geraten ist.

Das Halten bestimmter Reflexpunkte am Körper balanciert die Muskeln und den dazugehörenden Energiemeridian in Minuten. Diese praktische Synthese von westlicher und östlicher Medizin und Philosophie dient der Gesundheitsvorsorge und unterstützenden Balance.

 

Ein Wort von den Gründern:

»Konflikte existieren allein in unseren Köpfen, nicht außerhalb. Jeder Konflikt, den wir in der Welt erleiden oder erschaffen, ist immer nur ein Spiegel unserer inneren, ungelösten Konflikte. Welches Problem wir auch haben, alles existiert in unserem Gehirn. Doch in diesem Gehirn existiert auch die Lösung. (…)

Unsere Reise zu voller Bewusstheit und vollem Gewahrsein ist das aufregendste Abenteuer, das wir zu bestehen haben. Mit den hier beschriebenen Techniken ist das auch kein Kampf mehr, sondern geht sanft und wirkungsvoll vor sich.«

Gordon Stokes und Daniel Whiteside

Angewandte Kinesiologie – »Three in One Concepts©«

»Three in One Concepts©« ist die ideale Methode, um Stress jeglicher Art sanft, respektvoll, schnell und gründlich aufzulösen. Die Ursachen seelischer Konflikte können erkannt und der Klient in seiner Selbstverantwortung, diese Konflikte zu lösen, wirkungsvoll unterstützt werden.

Das Verhaltensbarometer

 

Die gesamte Three In One Concepts Arbeit basiert auf der Wahrnehmung von Gefühlen – weil Gefühle alles in uns steuern. Jede Bewegung und jedes Verharren basiert auf einer 

E-motion. Um die BEWEG-gründe für ein Verhalten in Bezug zu einem spezifischen Thema besser verstehen zu können, ist es also sehr hilfreich zu erkennen, welche Gefühle beteiligt sind oder waren.

Während einer Three In One Concepts Einzelberatung, sowie in den Seminaren, werden relevante Emotionen in der Regel durch den kinesiologischen Muskeltest und ergänzend durch das Beobachten einer (oder mehreren) individuellen Struktur/Funktion erkannt. Die Basis ist in jedem Fall das Verhaltensbarometer.

Die Gründer von Three In One Concepts, Daniel Whiteside und Gordon Stokes haben nach jahrelanger Beobachtung und ihr Gewahrsam für "den Menschen", alle erdenklichen Emotionen auf 128 Einzelgefühle reduziert und sie in 18 Gefühlsgruppen zusammengestellt. Dabei bilden immer so genannte „erwünschte“ und „unerwünschte“ Emotionen ein Paar – also  z.B. dem Gefühl von „geschätzt“ steht „abgelehnt“ gegenüber. Von diesen Gefühlspaaren gibt es somit 64 – je 8 in einer ebenfalls gepaarten Gefühlsgruppe. (Das letzte Gefühlsgruppenpaar hat keine Einzelgefühle.)

All diese Emotionen sind zusätzlich in bewusste, unterbewusste und Körper-Gefühle eingeordnet, was wiederum einen Einblick für die Entstehungszeit (Lernphase) des Gefühls zulässt – frühe Kindheit – Pubertät – die letzten Stunden, Wochen, Monate.

Struktur/Funktion

... die faszinierende Beziehung zwischen Physiognomie und Verhalten - von den Gründern von Three In One Concepts wieder-”entdeckt” und wunderbar ergänzt mit dem Wissen um Emotionen ... Gibt es ein Zusammenhang zwischen Aussehen (Strukturen) und Verhalten? Diese Frage hat viele seit Jahrtausenden interessiert. Die ersten Aufzeichnungen und Erkenntnisse stammen von den Ägyptern. Bereits vor Christi Geburt haben berühmte Köpfe sich mit dem Thema auseinander gesetzt – u.a. Pythagoras (582-500 v. Chr.), Hippokrates (460-357 v. Chr.), Plato (427-347 v. Chr.), Aristoteles (384-322 v. Chr.), um nur einige zu nennen.

 Die Entwicklung des Wissens um Struktur/Funktion wurde von Daniel Whiteside in seinem Skript „Struktur/Funktion in der westlichen Zivilisation (3110 v.Chr. bis Gegenwart)“ zusammengefasst. So kann man in diesem Skript auch nachlesen, warum wir bisher so wenig von diesen natürlichen Zusammenhängen erfahren durften. In den Jahren von 1950 bis 1955 wurde in den USA dieses altbekannte Wissen statistisch analysiert. Das Ergebnis: bei 65 der untersuchten physiognomischen Merkmale wurde eine Trefferquote von mindestens 99% erreicht. In den Three In One Concepts Einzelberatungen und Seminaren kommen heute davon 50 Struktur/Funktion Zeichen zum Einsatz.

So geben die sichtbaren Strukturen eines Menschen einen Hinweis auf sein zu erwartendes Verhalten! Mehr noch – wir alle nutzen dieses Wissen bereits – unbewusst – oder kannst du dir erklären, warum dir einige Menschen vom ersten Moment an sympathisch sind, oder du dich eher "zurückhältst"? Letztlich ist dieses Wissen bereits in uns allen genetisch programmiert, weil alle Generationen vor uns, ihre Erfahrungen mit bestimmten physiognomischen Charakteren gemacht haben.

Jedes einzelne Struktur/Funktion Zeichen wird in 3 Ausprägungen unterteilt:

A Abwesenheit von Zellen englisches Original A = Absence of cells

M Mitte zwischen A und Z englisches Original B = Balanced

Z Zellen anwesend englisches Original C = Cells

Jeder Mensch ist eine einzigartige Mischung aus der Summe seiner individuellen Strukturen und Verhalten (Funktionen). Und besser noch – jede Ausprägung einer Struktur/Funktion ist wertvoll für uns alle, weil jeder Mensch einen individuellen Beitrag in der Gemeinschaft leistet. Kann ich denn auch anders? Klar – jeder kann sich über seine natürlichen Struktur/Funktionen hinwegsetzen. Unter Stress werden allerdings in der Regel deine natürlichen Struktur/Funktionen für deine Umwelt sichtbar.

Wie der Muskeltest funktioniert

 

Wie anfangs schon erklärt entdeckte der Chiropraktiker Dr. George Goodheart , dass physische und psychische Vorgänge im Menschen sich im Funktionszustand seiner Muskeln spiegeln. So beobachtete er, dass Stressfaktoren im Körper Muskelschwächen verursachen.

Dies beruht auf einer Art biologischem Urreflex, der schon bei Einzellern wie Pantoffeltierchen zu beobachten ist. Auch sie weichen vor für sie bedrohlichen oder nicht zuträglichen Reizen zurück, während sie dem zustreben, was förderlich oder aufbauend für ihren Organismus ist. Jede einzelne unserer Körperzellen, unserer Nerven und Gehirnzellen scheinen diesen Instinkt ebenfalls in sich zu tragen.

Man testet in der Kinesiologie also nicht den Muskel selbst, sondern die Muskelreaktion auf Gefühle, Gedanken etc. So zeigt sich, was zuträglich ist oder Stress auslöst. Theoretisch kann jeder Muskel getestet werden, besonders angenehm ist für die meisten jedoch der Deltamuskel am Oberarm. Dazu wird der Muskeltest im Stehen ausgeführt und maximal 3 Sekunden ein sanfter Druck auf den Unterarm ausgeübt.

Bei Stress hält der Muskel dem Druck nicht stand und gibt für einen kurzen Moment nach. Unser System organisiert sich innerhalb kürzester Zeit wieder von selbst. Doch diesen kurzen Moment nutzen wir Kinesiologen: Wir identifizieren die zu einer Konfliktsituation gehörenden Ängste und Gefühle, Bedürfnisse und Hemmnisse sowie die damit zusammenhängenden prägenden Lebenserfahrungen und Überzeugungen und arbeiten damit weiter.